Böller-Lehrgang Mai 2013

Am 10. Mai 2013 nahmen wir an einem Böller-Lehrgang in Glonn im Kreis Ebersberg teil. Ziel des Lehrgangs ist der Nachweis der erforderlichen Fachkunde als Voraussetzung für eine Erlaubnis nach § 27 SprengG. Endlich würden wir Gelegenheit bekommen, sämtliche Böllergeräte selbst auszuprobieren.

Alle Formalitäten sind geklärt: Die Anmeldung für den Böllerkurs und die Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Landratsamt liegen vor.

Morgens um 5 Uhr ein verschlafener Blick aus dem Fenster: Dauerregen - mal wieder. Nicht unterkriegen lassen! Rein ins Auto und ab Richtung Glonn, Kreis Ebersberg. Gott sei Dank, kein Stau auf der Autobahn.

Rechtzeitig um 7:45 Uhr Ankunft im Schützenheim in Glonn. Langsam füllt sich der Seminarraum mit - wer hätte es gedacht - durch die Bank männlichen Teilnehmern. Frischer Kaffee sowie Butterbreze helfen über die müdigkeitsbedingten Gähnanfälle hinweg. Und dann geht's auch schon los...

8:00 Uhr: Herr Herrmann Schillinger begrüßt die Kursteilnehmer und erläutert die Tagesordnungspunkte. Zunächst folgt der theoretische Teil. Klingt erstmal nach ziemlich viel trockenem Stoff. Doch wir werden angenehm überrascht. Denn durch die sympathische Art und abwechslungsreich gestaltete Vortragsweise von Herrn Schillinger vergehen die 4 Stunden Theorie wie im Flug.

12:30 Uhr: Mittagessen. Das haben wir uns verdient.

13:00 Uhr: Wir gehen über zum praktischen Teil und zwar in einer Kiesgrube unweit von Glonn. Jetzt schepperts...

Handböller in der Praxis Kanone Kaliber 25mm Wichtiges Zubehör

 

16:00 Uhr: Zurück im Schützenheim folgt die theoretische Prüfung. Die Fragen sind in Form von Multiple-Choice zu beantworten. Wir sind gut vorbereitet und haben nichts zu befürchten.

17:00 Uhr: Alle Kursteilnehmer haben die Prüfung bestanden. Mit stolzgeschwellter Brust wird die Urkunde in Empfang genommen.

Die letzte Hürde ist somit geschafft, nun kann die Erlaubnis nach § 27 SprengG beim zuständigen Landratsamt beantragt werden. Es war ein ereignisreicher Tag. Und wir freuen uns schon auf die Zeit, in der wir unsere eigene Kanone abfeuern können. Nun merken wir doch, dass das Schulbankdrücken nicht spurlos an uns vorüber gegangen ist: Wir sind recht kaputt - kein Wunder, sind wir doch nicht mehr die Jüngsten. Gemütlich machen wir uns auf den Heimweg.